Mehr Infos DIP-Jahresbilanz-2024 - Beyer Immobilien

DIP analysiert moderaten Umsatzanstieg am deutschen Büromarkt

Jahresbilanz 2024 der DIP – Deutsche Immobilien-Partner

Die kontinuierliche und vergleichende Analyse von 16 deutschen Büromärkten (Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Freiburg, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg und Stuttgart) durch DIP – Deutsche Immobilien-Partner ermöglicht Querschnittsvergleiche zwischen den Märkten in Nord, Süd, West und Ost sowie zwischen Städten und Regionen verschiedener Marktgröße.

Beyer-Immobilien-Gewerbeimmobilien-Büroflächen-Q1-Q3-2024

* inkl. Eigennutzer  |  Quelle: DIP Deutsche Immobilien-Partner, Aengevelt Research

Die Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner belegen für 2024 eine im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stabile Vermietungsdynamik am deutschen Büromarkt:

  • Im Jahr 2024 betrug der Büroflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) in den von DIP analysierten Bürostandorten insgesamt rd. 3,17 Mio. m². Das Ergebnis liegt moderate 2 % über dem Vorjahresumsatz (2023: rd. 3,11 Mio. m²), indessen 21 % unter dem Mittelwert der jüngsten zehn Jahre (Ø 2014 – 2023: 3,99 Mio. m² p. a.).
  • Seit 2020 hatte sich die Gesamtangebotsreserve in den 16 Büromärkten bis Ende 2023 bereits deutlich um rd. 2,5 Mio. m² auf rd. 6,7 Mio. m² erhöht. Dieser Trend setzte sich 2024 fort: So analysiert DIP bis Ende 2024 einen weiteren signifikanten Anstieg um rd. 1,4 Mio. m² auf aktuell rd. 8,1 Mio. m². Die Leerstandsquote erhöht sich entsprechend von 5,4 % auf 6,0 %.
  • Dabei beobachtet DIP eine wachsende Zweiteilung des Büromarktes: Während moderne und insbesondere in Hinblick auf steigende ESG- und Nachhaltigkeits-Anforderungen adäquate Flächen in begehrten Innenstadtlagen weiterhin stark nachgefragt sind und oftmals neue Spitzenmietwerte erzielen, geraten ältere Objekte mit Modernisierungsstau und deutlich höherem Energiebedarf sowie starren, nicht mehr zeitgemäßen Grundrissen zunehmend unter Druck – dies um so mehr angesichts des deutlich gestiegenen Anspruchsniveaus der Nutzer.

Entsprechend dieser Entwicklung erhöhte sich die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete in den analysierten deutschen Büromärkten innerhalb eines Jahres markant um rd. 11 % von EUR 36,-/m² auf aktuell EUR 39,90/m². Das durchschnittliche Mietniveau für Büroflächen in Citylagen erhöhte sich sogar um rd. 19 % auf aktuell EUR 26,60/m² nachgab (Anfang 2024: EUR 22,30/m²).

 

Leicht steigende Büroflächenumsätze in den “Big Seven“.

  • In den sieben größten deutschen Büromärkten (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München und Stuttgart) stieg der Büroflächenumsatz mit rd. 2,54 Mio. m² um rd. 4 % gegenüber dem Vorjahr (2023: 2,44 Mio. m²). Der Anteil am gesamten DIP-Büroflächenumsatz erhöhte sich auf 80 % nach (2023: 78 %).
  • Dabei analysiert DIP Umsatzanstiege an den Standorten Berlin (+6 %), München (+30 %) und Stuttgart (+33 %). An den anderen Standorten waren Rückgänge zu verzeichnen: Hamburg (-2 %), Frankfurt (-7 %), Köln (-8 %) und Düsseldorf (-18 %).
  • Der umsatzstärkste Büromarkt war München (590.000 m²) vor Berlin (570.000 m²), Hamburg (437.000 m²) und Frankfurt (340.300 m²).

 

Umsatzrückgang in den neun DIP-Bürozentren mittlerer Größe.

  • In den übrigen neun DIP-Bürozentren mittlerer Größe wurden 2024 zusammen rd. 632.000 m² Bürofläche umgesetzt. Das sind 6 % weniger als im Vorjahr (2023: 672.000 m²). Der Anteil der neun Bürozentren mittlerer Größe am gesamten DIP-Büroflächenumsatz stellt sich damit auf rd. 20 % (2023: 22 %).
  • Auch hier gab es unterschiedliche Entwicklungen: Umsatzzuwächse analysiert DIP in Hannover (95.000 m² = +16 %), Leipzig (124.400 m² = +4 %), Freiburg (31.000 m² = +3 %) und Karlsruhe (41.000 m² = +3 %). Umsatzrückgänge verzeichnen Bremen (84.000 m² = -5 %), Dresden (89.000 m² = -5 %), Nürnberg (70.000 m² = -23 %), Essen (85.000 m² = -24 %) und Magdeburg (12.200 = -24 %).
  •  

Büroflächenleerstände gestiegen.

  • 2024 steigt der Gesamtbüroflächenleerstand in den DIP-Büromärkten weiter markant um rd. 1,4 Mio. m² an und stellt sich Anfang 2025 auf rd. 8,1 Mio. m² (Anfang 2024: 6,7 Mio. m²).
  • Dabei gab es lediglich in zwei Städten einen moderaten Abbau der Angebotsreserve: Karlsruhe (110.000 m² = -8 %) und Magdeburg (54.500 m² = -6 %).
  • In allen anderen Büromärkten stieg das Büroflächenangebot. Den deutlichsten absoluten Leerstandsanstieg analysiert DIP in München (1.530.000 m² = +180.000 m²), gefolgt von Berlin (1.390.000 m² = +470.000 m²) und Frankfurt (1.250.000 m² = +200.000 m²).
  • Auch hinsichtlich des absoluten Angebotssockels steht München an erster Position in Deutschland vor Berlin, Frankfurt und Düsseldorf (1.000.000 m²).

 

Spitzenmiete nochmals erhöht.

  • Marktübergreifend entwickelte sich die gewichtete Spitzenmiete im Jahresverlauf positiv und stellt sich Anfang 2025 auf rd. EUR 39,90/m² (Anfang 2024: EUR 36,-/m²).
  • Dabei analysiert DIP in allen 16 Büromärkten bis auf Nürnberg (EUR 17,-/m² = -1 Euro) stabile bzw. steigende Spitzenmieten. Den größten Anstieg verzeichneten dabei München und Stuttgart mit einem Plus von jeweils knapp 13 % auf EUR 55,70/m² bzw. EUR 36,-/m².
  • Damit erzielt München zudem wie bereits im letzten Jahr die bundesweit höchste Spitzenmiete.

 

Prognose 2025.

  • Für 2025 prognostiziert DIP eine leichte Erholung der Büroflächenumsätze auf rd. 3,4 Mio. m². Bei optimaleren gesamtpolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wird sich die Erholung dann in den Folgejahren fortsetzen und beschleunigen.
  • Die Angebotsreserve, die an den meisten DIP-Standorten seit einigen Jahren angestiegen ist, wird 2025 weiter leicht zunehmen, weil vorrangig ältere Objekte, die die ESG-Kriterien nicht erfüllen und wirtschaftlich / technisch nicht sanierungsfähig sind, zunehmend nicht mehr verzinsungsadäquat marktfähig sind. Diese Gebäude werden allerdings zunehmend vom Markt genommen bzw. Zwischen- oder Umnutzungen (z.B. in gewerbliches Wohnen) zugeführt. Hinzu kommt der Homeoffice-Effekt, der den Flächenbedarf reduziert und die Angebotsreserve weiter steigen lässt.
  • Die Spitzenmieten werden weiter moderat steigen, weil insbesondere aufgrund der ESG-Kriterien, aber auch aufgrund der Qualitätsanforderungen der Mieter die Herstell- bzw. Sanierungskosten weiter steigen werden. Dieser Effekt wird auch auf moderat anziehende Durchschnittsmieten durchschlagen, wobei sich das Mietgefälle je nach Standort- und Objektqualität noch deutlicher als bislang spreizt.

 

DIP – Deutsche Immobilien-Partner

DIP wurde 1988 als Brancheninnovation gegründet und ist als bedeutendster Verbund rechtlich selbständiger Immobilien-Dienstleister seitdem kontinuierlich erweitert worden. DIP-Partner sind: AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG, Aigner Immobilien GmbH, Arnold Hertz Immobilien GmbH & Co. KG, Beyer Immobilien Inh. Leo Beyer, HUST Immobilien GmbH & Co. KG, Immobilien SOLLMANN+ZAGEL GmbH, Immobilienvermittlung BW GmbH und Wittlinger & Companie GmbH & Co. KG. Darüber hinaus ist der DIP-Leistungsumfang sinnvoll um „preferred partner“ erweitert worden. Dabei handelt es sich um: Allianz Handwerker Services GmbH, EBZ Business School GmbH, FRIS, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Logar & Partner Immobilientreuhand GmbH, Olivier Versicherungen und TÜV Rheinland Industrie Service GmbH.

Mit der praxisbewährten Erweiterung zum Kompetenznetzwerk mit renommierten „klassischen“ Immobiliendienstleistern als DIP-Partnern und Spezialisten aus verschiedenen Service-Organisationen als „preferred partner“ bietet DIP seinen nationalen und internationalen Kunden den „Komplettservice rund um die Immobilie und aus einer Hand“.

Team Beyer beobachtet für Sie den Markt

Nutzen Sie das langjährige Wissen von Leo Beyer und seinem Kompetenzteam, wenn es um Gewerbeimmobilien und deren Verkauf oder eine Umnutzung geht. Auch wenn Sie aktuell nicht dringend auf der Suche sind, lohnt sich Ihr Kontakt zu uns. Wir halten auch langfristig die Augen und Ohren für Sie offen und bieten Ihnen auch Objekte an, bevor sie auf den Markt kommen. Einfach melden und wir kümmern uns für Sie.

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Tel.: +497617699290
info@beyer-immobilien.de

DIP analysiert geringe Dynamik an den deutschen Büromärkten

Bilanz Q1-Q3 2024 der DIP – Deutsche Immobilien-Partner

DIP – Deutsche Immobilien-Partner ermöglicht mit der kontinuierlichen und vergleichenden Analyse von 14 deutschen Büromärkten (Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt a. M., Freiburg, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg und Stuttgart) aufschlussreiche Querschnittsvergleiche zwischen den Märkten in Nord- und Süd- bzw. West- und Ostdeutschland und zwischen Städten verschiedener Marktgröße.

Die Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner zeigen, dass die Flächenumsätze in den meisten Bürostandorten gesunken sind. Insgesamt lässt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2023 ein moderater Rückgang beobachten:

Beyer-Immobilien-Gewerbeimmobilien-Büroflächen-Q1-Q3-2024

* inkl. Eigennutzer  |  Quelle: DIP Deutsche Immobilien-Partner, Aengevelt Research

Der Gesamtflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) belief sich in den ersten drei Quartalen 2024 auf rd. 2,26 Mio. m². Dieses Ergebnis entspricht einer Abnahme von rd. 3,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2023 rd. 2,34 Mio. m²). Das langjährige Mittel (Ø Q1-Q3 2014-2023: 2,79 Mio. m²) wurde um rd. 19 % verfehlt.
Die Angebotsreserve in den DIP-Märkten erhöhte sich innerhalb eines Jahres um rd. 1,74 Mio. m² bzw. rd. 30 % auf aktuell rd. 7,56 Mio. m² (Q1-Q3 2023: 5,82 Mio. m²). Die Leerstandsquote stieg von 5,1 % im dritten Quartal 2023 auf nun 6,5 %.
Ungeachtet der wirtschaftlichen Herausforderungen erhöhte sich in den DIP-Büromärkten binnen eines Jahres die durchschnittliche Spitzenmiete um rd. 0,85 €/m² (+2,2 %) auf rd. 39,70 €/m².


DIP-Büromärkte: Umsatzdynamik nimmt ab.

Auch wenn in den 14 deutschen DIP-Büromärkten der Büroflächenumsatz mit rd. 2,26 Mio. m² gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2023: rd. 2,34 Mio. m²) insgesamt um rd. 3,4 % gesunken ist, verlief die Entwicklung nicht in allen DIP-Büromärkten negativ.

• Sowohl Nürnberg als auch Hannover verzeichneten – ungeachtet der aktuell schwierigen Lage – einen markanten Umsatzanstieg um jeweils 32 %. Ebenfalls deutlich zulegen konnte Stuttgart (+25 %), während Köln immerhin eine leichte Steigerung um 0,6 % verzeichnete.
• Alle anderen Big Seven-Standorte mussten Umsatzeinbußen hinnehmen: München verzeichnete mit einem Rückgang von rd. 11 % im Vergleich zum Vorjahr die größte Abnahme innerhalb der Big Seven. Auch in Berlin (-1,3 %), Hamburg (-9,2 %), Düsseldorf (-7,4 %) und Frankfurt am Main (-4,6 %) analysierte DIP geringere Umsätze als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
• Auch für die restlichen DIP-Märkte mittlerer Größe lassen sich Umsatzrückgänge beobachten: Während sich die Flächenumsätze in Essen (-26 %) und Magdeburg (-24 %) markant reduzierten, fiel die prozentuale Abnahme in Freiburg (-9,8%), Karlsruhe (-6,4 %) und Leipzig (-0,5%) niedriger aus.


“Big Seven“ mit niedrigem Umsatz.

• Auf die “Big Seven“ (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart) entfiel ein Büroflächenumsatz von insgesamt rd. 1,91 Mio. m². Das bedeutet einen Rückgang von rd. 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2023: 1,99 Mio. m²). Der Anteil an den gesamten DIP-Büroflächenumsätze stellt sich damit auf rd. 84 % (Q1-Q3 2023: 85 %).
• München ist erneut Umsatzsieger mit rd. 440.000 m² (Q1-Q3 2023: 493.800 m²) vor Berlin. Die Bundeshauptstadt musste sich mit einem Büroflächenumsatz von rd. 424.500 m² (Q1-Q3 2023: 430.000 m²) erneut mit dem zweiten Platz begnügen.
Den dritten und vierten Platz belegen erneut Hamburg mit rd. 295.000 m² (Q1-Q3 2023: 325.000 m²) und Frankfurt a.M. mit rd. 262.300 m² (Q1-Q3 2023: 275.000 m²).
• Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf mit rd. 175.000 m² (Q1-Q3 2023: 189.000 m²), Köln mit rd. 160.000 m² (Q1-Q3 2023: 159.000 m²) und Stuttgart mit rd. 150.000 m² (Q1-Q3 2023: 120.000 m²).


Differenziertes Ergebnis in den übrigen DIP-Bürostandorten.

• Die übrigen sieben DIP-Bürozentren (Essen, Freiburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg) erzielten in den ersten drei Quartalen 2024 einen Gesamtflächenumsatz von 351.630 m². Im Vorjahresvergleich stieg hierbei der Büroflächenumsatz im Gegensatz zu den Big Seven, auch wenn es sich lediglich um eine Steigerung von rd. 1,5 % (Q1-Q3 2023: 346.570 m²) handelt. Damit erhöht sich ihr Anteil an dem von DIP erfassten Gesamtumsatz auf rd. 16 % (2023: 15 %).
• Dabei fielen die Ergebnisse in den erfassten Städten sehr heterogen aus: Auf der einen Seite wurden in Hannover mit rd. 77.000 m² (Q1-Q3 2023: 58.500 m²) und in Nürnberg mit rd. 66.000 m² (Q1-Q3 2023: 50.000 m²) markante Umsatzsteigerungen verzeichnet. Auf der anderen Seite verlor das Marktgeschehen in Essen mit rd. 63.500 m² (Q1-Q3 2023: 86.000 m²), in Freiburg mit rd. 18.500 m² (Q1-Q3 2023: 20.500 m²), in Karlsruhe mit rd. 28.000 m² (Q1-Q3 2023: 29.900 m²), Leipzig mit rd. 90.500 (Q1-Q3 2023: 91.000 m²) und in Magdeburg mit 8.130 m² (Q1-Q3 2023: 10.670 m²) an Dynamik.


Deutlich steigende Büroflächenleerstände.

• Innerhalb eines Jahres erhöhte sich der Gesamtumfang der kurzfristig verfügbaren Büroflächen in den 14 DIP-Standorten binnen eines Jahres um 1,74 Mio. m² (+30 %) von rd. 5,82 Mio. m² auf aktuell rd. 7,56 Mio. m². Dementsprechend stieg die durchschnittliche Leerstandsquote in den DIP-Büromärkten von rd. 5,1 % auf nunmehr etwa 6,5 %.
• Hierbei gibt es unterschiedliche Entwicklungen in den Einzelmärkten: Die “Big Seven“ verzeichneten im Jahresverlauf eine deutliche Ausweitung der Angebotsreserve. Die weiteren sieben DIP-Bürozentren zeigen ein differenzierteres Bild: Während sich in Essen und Magdeburg die Angebotsreserve weiter moderat abbaute, stieg sie in Freiburg, Leipzig, Karlsruhe, Hannover und Nürnberg – teilweise geringfügig.


Mietpreisniveau steigt moderat.

• Ungeachtet des Anstiegs der verfügbaren Büroflächen nahm die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete innerhalb eines Jahres in den 14 analysierten deutschen DIP-Büromärkten um lediglich 2,2 % bzw. 0,85 €/m² auf nunmehr 39,70 €/m² zu. Hier sind vor allem die gestiegenen Spitzenmieten in Düsseldorf (43,50 €/m² = +12 %), Stuttgart (36,00 €/² = +13 %), Hannover (21,50 €/m² = +13 %) und München (55,00 €/m² = +11 %) zu nennen. München hat damit erneut den Platz als Mietpreisführer vor Frankfurt mit 48,00 €/m² übernommen, gefolgt von Berlin mit weiterhin konstanten 45,00 €/m².
• Das mittlere Mietniveau für Büroflächen in Citylagen stieg ebenfalls um rd. 7,4 % bzw. 1,70 €/m² von rd. 22,90 €/m² auf nunmehr rd. 24,60 €/m².

 

DIP – Deutsche Immobilien-Partner

DIP wurde 1988 als Brancheninnovation gegründet und ist als bedeutendster Verbund rechtlich selbständiger Immobilien-Dienstleister seitdem kontinuierlich erweitert worden. DIP-Partner sind: AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG, Aigner Immobilien GmbH, Arnold Hertz Immobilien GmbH & Co. KG, Beyer Immobilien Inh. Leo Beyer, HUST Immobilien GmbH & Co. KG, Immobilien SOLLMANN+ZAGEL GmbH, Immobilienvermittlung BW GmbH und Wittlinger & Companie GmbH & Co. KG. Darüber hinaus ist der DIP-Leistungsumfang sinnvoll um „preferred partner“ erweitert worden. Dabei handelt es sich um: Allianz Handwerker Services GmbH, EBZ Business School GmbH, FRIS, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB, Logar & Partner Immobilientreuhand GmbH, Olivier Versicherungen und TÜV Rheinland Industrie Service GmbH.

Mit der praxisbewährten Erweiterung zum Kompetenznetzwerk mit renommierten „klassischen“ Immobiliendienstleistern als DIP-Partnern und Spezialisten aus verschiedenen Service-Organisationen als „preferred partner“ bietet DIP seinen nationalen und internationalen Kunden den „Komplettservice rund um die Immobilie und aus einer Hand“.

Team Beyer beobachtet für Sie den Markt

Nutzen Sie das langjährige Wissen von Leo Beyer und seinem Kompetenzteam, wenn es um Gewerbeimmobilien und deren Verkauf oder eine Umnutzung geht. Auch wenn Sie aktuell nicht dringend auf der Suche sind, lohnt sich Ihr Kontakt zu uns. Wir halten auch langfristig die Augen und Ohren für Sie offen und bieten Ihnen auch Objekte an, bevor sie auf den Markt kommen. Einfach melden und wir kümmern uns für Sie.

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DIP analysiert geringe Dynamik an den deutschen Büromärkten

Bilanz Q1-Q3 2024 der DIP – Deutsche Immobilien-Partner

DIP – Deutsche Immobilien-Partner ermöglicht mit der kontinuierlichen und vergleichenden Analyse von 14 deutschen Büromärkten (Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt a. M., Freiburg, Hamburg, Hannover, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Magdeburg, München, Nürnberg und Stuttgart) aufschlussreiche Querschnittsvergleiche zwischen den Märkten in Nord- und Süd- bzw. West- und Ostdeutschland und zwischen Städten verschiedener Marktgröße.

Die Analysen von DIP – Deutsche Immobilien-Partner zeigen, dass die Flächenumsätze in den meisten Bürostandorten gesunken sind. Insgesamt lässt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2023 ein moderater Rückgang beobachten:

Beyer-Immobilien-Gewerbeimmobilien-Büroflächen-Q1-Q3-2024

* inkl. Eigennutzer  |  Quelle: DIP Deutsche Immobilien-Partner, Aengevelt Research

Der Gesamtflächenumsatz (inkl. Eigennutzer) belief sich in den ersten drei Quartalen 2024 auf rd. 2,26 Mio. m². Dieses Ergebnis entspricht einer Abnahme von rd. 3,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2023 rd. 2,34 Mio. m²). Das langjährige Mittel (Ø Q1-Q3 2014-2023: 2,79 Mio. m²) wurde um rd. 19 % verfehlt.
Die Angebotsreserve in den DIP-Märkten erhöhte sich innerhalb eines Jahres um rd. 1,74 Mio. m² bzw. rd. 30 % auf aktuell rd. 7,56 Mio. m² (Q1-Q3 2023: 5,82 Mio. m²). Die Leerstandsquote stieg von 5,1 % im dritten Quartal 2023 auf nun 6,5 %.
Ungeachtet der wirtschaftlichen Herausforderungen erhöhte sich in den DIP-Büromärkten binnen eines Jahres die durchschnittliche Spitzenmiete um rd. 0,85 €/m² (+2,2 %) auf rd. 39,70 €/m².


DIP-Büromärkte: Umsatzdynamik nimmt ab.

Auch wenn in den 14 deutschen DIP-Büromärkten der Büroflächenumsatz mit rd. 2,26 Mio. m² gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2023: rd. 2,34 Mio. m²) insgesamt um rd. 3,4 % gesunken ist, verlief die Entwicklung nicht in allen DIP-Büromärkten negativ.

• Sowohl Nürnberg als auch Hannover verzeichneten – ungeachtet der aktuell schwierigen Lage – einen markanten Umsatzanstieg um jeweils 32 %. Ebenfalls deutlich zulegen konnte Stuttgart (+25 %), während Köln immerhin eine leichte Steigerung um 0,6 % verzeichnete.
• Alle anderen Big Seven-Standorte mussten Umsatzeinbußen hinnehmen: München verzeichnete mit einem Rückgang von rd. 11 % im Vergleich zum Vorjahr die größte Abnahme innerhalb der Big Seven. Auch in Berlin (-1,3 %), Hamburg (-9,2 %), Düsseldorf (-7,4 %) und Frankfurt am Main (-4,6 %) analysierte DIP geringere Umsätze als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
• Auch für die restlichen DIP-Märkte mittlerer Größe lassen sich Umsatzrückgänge beobachten: Während sich die Flächenumsätze in Essen (-26 %) und Magdeburg (-24 %) markant reduzierten, fiel die prozentuale Abnahme in Freiburg (-9,8%), Karlsruhe (-6,4 %) und Leipzig (-0,5%) niedriger aus.


“Big Seven“ mit niedrigem Umsatz.

• Auf die “Big Seven“ (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M., Hamburg, Köln, München, Stuttgart) entfiel ein Büroflächenumsatz von insgesamt rd. 1,91 Mio. m². Das bedeutet einen Rückgang von rd. 4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2023: 1,99 Mio. m²). Der Anteil an den gesamten DIP-Büroflächenumsätze stellt sich damit auf rd. 84 % (Q1-Q3 2023: 85 %).
• München ist erneut Umsatzsieger mit rd. 440.000 m² (Q1-Q3 2023: 493.800 m²) vor Berlin. Die Bundeshauptstadt musste sich mit einem Büroflächenumsatz von rd. 424.500 m² (Q1-Q3 2023: 430.000 m²) erneut mit dem zweiten Platz begnügen.
Den dritten und vierten Platz belegen erneut Hamburg mit rd. 295.000 m² (Q1-Q3 2023: 325.000 m²) und Frankfurt a.M. mit rd. 262.300 m² (Q1-Q3 2023: 275.000 m²).
• Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf mit rd. 175.000 m² (Q1-Q3 2023: 189.000 m²), Köln mit rd. 160.000 m² (Q1-Q3 2023: 159.000 m²) und Stuttgart mit rd. 150.000 m² (Q1-Q3 2023: 120.000 m²).


Differenziertes Ergebnis in den übrigen DIP-Bürostandorten.

• Die übrigen sieben DIP-Bürozentren (Essen, Freiburg, Hannover, Karlsruhe, Leipzig, Magdeburg und Nürnberg) erzielten in den ersten drei Quartalen 2024 einen Gesamtflächenumsatz von 351.630 m². Im Vorjahresvergleich stieg hierbei der Büroflächenumsatz im Gegensatz zu den Big Seven, auch wenn es sich lediglich um eine Steigerung von rd. 1,5 % (Q1-Q3 2023: 346.570 m²) handelt. Damit erhöht sich ihr Anteil an dem von DIP erfassten Gesamtumsatz auf rd. 16 % (2023: 15 %).
• Dabei fielen die Ergebnisse in den erfassten Städten sehr heterogen aus: Auf der einen Seite wurden in Hannover mit rd. 77.000 m² (Q1-Q3 2023: 58.500 m²) und in Nürnberg mit rd. 66.000 m² (Q1-Q3 2023: 50.000 m²) markante Umsatzsteigerungen verzeichnet. Auf der anderen Seite verlor das Marktgeschehen in Essen mit rd. 63.500 m² (Q1-Q3 2023: 86.000 m²), in Freiburg mit rd. 18.500 m² (Q1-Q3 2023: 20.500 m²), in Karlsruhe mit rd. 28.000 m² (Q1-Q3 2023: 29.900 m²), Leipzig mit rd. 90.500 (Q1-Q3 2023: 91.000 m²) und in Magdeburg mit 8.130 m² (Q1-Q3 2023: 10.670 m²) an Dynamik.


Deutlich steigende Büroflächenleerstände.

• Innerhalb eines Jahres erhöhte sich der Gesamtumfang der kurzfristig verfügbaren Büroflächen in den 14 DIP-Standorten binnen eines Jahres um 1,74 Mio. m² (+30 %) von rd. 5,82 Mio. m² auf aktuell rd. 7,56 Mio. m². Dementsprechend stieg die durchschnittliche Leerstandsquote in den DIP-Büromärkten von rd. 5,1 % auf nunmehr etwa 6,5 %.
• Hierbei gibt es unterschiedliche Entwicklungen in den Einzelmärkten: Die “Big Seven“ verzeichneten im Jahresverlauf eine deutliche Ausweitung der Angebotsreserve. Die weiteren sieben DIP-Bürozentren zeigen ein differenzierteres Bild: Während sich in Essen und Magdeburg die Angebotsreserve weiter moderat abbaute, stieg sie in Freiburg, Leipzig, Karlsruhe, Hannover und Nürnberg – teilweise geringfügig.


Mietpreisniveau steigt moderat.

• Ungeachtet des Anstiegs der verfügbaren Büroflächen nahm die durchschnittliche gewichtete Spitzenmiete innerhalb eines Jahres in den 14 analysierten deutschen DIP-Büromärkten um lediglich 2,2 % bzw. 0,85 €/m² auf nunmehr 39,70 €/m² zu. Hier sind vor allem die gestiegenen Spitzenmieten in Düsseldorf (43,50 €/m² = +12 %), Stuttgart (36,00 €/² = +13 %), Hannover (21,50 €/m² = +13 %) und München (55,00 €/m² = +11 %) zu nennen. München hat damit erneut den Platz als Mietpreisführer vor Frankfurt mit 48,00 €/m² übernommen, gefolgt von Berlin mit weiterhin konstanten 45,00 €/m².
• Das mittlere Mietniveau für Büroflächen in Citylagen stieg ebenfalls um rd. 7,4 % bzw. 1,70 €/m² von rd. 22,90 €/m² auf nunmehr rd. 24,60 €/m².

 

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